Chemie

Im FMP-ChemLab des Gläsernen Labors schlüpfen Schüler in die Rolle von Chemikern und lösen in kleinen Teams und unter Anleitung von Wissenschaftlern Fragestellungen zu Natur- und Wirkstoffen, Polymeren und Farbstoffen. Im Mittelpunkt steht die selbstständige Durchführung von Experimenten zur Gewinnung, zum Nachweis, zur Synthese und zur Analyse von chemischen Komponenten dieser Stoffklassen.

Online-Buchung

Datum und Zeit

6. September 2011 bis 19. Juni 2012, 9 Uhr

Beschreibung

Coffein - Wirkstoff oder Droge

Zielgruppe

Jahrgangsstufe 10 - 13 

Dauer

5,5 Stunden 

Ort

FMP-ChemLab 

Kosten

11,- € pro Schüler 

Teilnehmerzahl

max. 18  

weitere Infos

030 9489 2928 , E-Mail: g.binder@bbb-berlin.de



Datum und Zeit

6. September 2011 bis 19. Juni 2012, 9 Uhr

Beschreibung

Indigo & Co. - Hier geht es bunt zu

Zielgruppe

Jahrgangsstufe 10 - 13 

Dauer

4,5 Stunden 

Ort

FMP-ChemLab 

Kosten

11,- € pro Schüler  

Teilnehmerzahl

max. 18  

weitere Infos

030 9489 2928 , E-Mail: g.binder@bbb-berlin.de



Datum und Zeit

6. September 2011 bis 19. Juni 2012, 9 Uhr

Beschreibung

Kunststoffe – Stoffe für (fast) alles!?

Zielgruppe

Jahrgangsstufe 10 - 13 

Dauer

4 Stunden 

Ort

FMP-ChemLab 

Kosten

11,- € pro Schüler  

Teilnehmerzahl

max. 18 

weitere Infos

030 9489 2928 , E-Mail: g.binder@bbb-berlin.de



Wir bieten folgende Kurse an:

"Indigo & Co." – Hier geht es bunt zu.

FarbstoffeFarbstoffe begleiten uns im alltäglichen Leben und bieten auf Grund ihrer unterschiedlichen chemischen Strukturen und physikalischen Eigenschaften vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
In diesem Praktikum stehen Synthesen und Reaktionsmechanismen bekannter Farbstoffe wichtiger Farbstoffklassen im Vordergrund.

Schüler extrahieren den naturidentischen Farbstoff Riboflavin aus einem Lebensmittel und betrachten dessen Fluoreszenzeigenschaften.

Aus der größten Gruppe der synthetischen Farbstoffe, den Azo-Farbstoffen, wird ein Vertreter synthetisiert.

Fluorescein als Vertreter der Xanthin-Farbstoffe wird gewonnen und Teil eines Absorptionsspektrums aufgenommen.

Ein allseits bekannter Indikator, Phenolphthalein, aus der Gruppe der Triphenylmethanfarbstoffe wird hergestellt und dessen pH-Aktivität betrachtet.

Indigo - oder einfach mal blau machen - unter diesem Motto steht die Synthese von Indigo.

Phthalocyanin-Farbstoffe, strukturell verwandt mit Hämoglobin und Chlorophyll, werden synthetisiert.

coffein: Wirkstoff oder Droge

Chemische ExperimenteMit dem Experimentierangebot rund um Coffein erhalten die Schüler einen umfangreichen Überblick über Extraktionsmethoden von Naturstoffen, Nachweismethoden ausgewählter Stoffklassen, Methoden zur Stofftrennung und Analytik. Die Schüler erhalten zu Beginn ein umfassendes Skript; alle Experimente werden am Ende des Kurses gemeinsam ausgewertet.
A – Extraktion von Coffein
Die Schüler führen Coffein-Extraktionen aus Kaffee und Tee mit Hilfe von Soxhlet-Apparaturen, Rückfluss an Dimroth-Kühlern und unter Vakuum am Rotationsverdampfer durch. Die Extrakte werden bis zum Coffein in gereinigter Form aufgearbeitet.
B – Säulenchromatografie
Aus einem coffeinhaltigen Erfrischungsgetränk wird gelöstes Coffein mittels Säulenchromatografie als physikalische Trennmethode fraktioniert gewonnen.

Chemische ExperimenteC – Fotometrie
Der Coffein-Gehalt der bei der Säulenchromatografie gewonnenen Fraktionen wird photometrisch bestimmt und graphisch ausgewertet, um Rückschlüsse auf die Menge an enthaltenem im Getränk zu ziehen.
D – Sublimation
Aggregatzustandsänderung von Coffein in Form von Sublimation und Resublimation werden durchgeführt.
E – Temperaturmessung
Des Weiteren untersuchen Schüler die physiologischen Wirkungen coffeinhaltiger Getränke auf den menschlichen Körper durch Ableitung der Oberflächentemperatur der Haut.
F – Dünnschichtchromatografie
Selbstständig isoliertes Coffein wird mittels Dünnschichtchromatografie nachgewiesen, der Rf-Wert ermittelt und mittels Dragendorff-Reagenz mit anderen Alkaloiden im Laufverhalten verglichen.
G – Murexid-Probe
Der Nachweis des gewonnenen Coffeins erfolgt durch die Murexid-Probe und wird mit anderen Purinen verglichen.

Kunststoffe – Stoffe für (fast) alles!?

KunststoffeKunststoffe sind aus dem Alltag des 21.Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken. Was bliebe von den gegenwärtig hergestellten Bauwerken, technischen Geräten, Textilien, medizinischen Apparaturen und Hilfsmitteln aber auch von Sport- und Freizeitartikeln ohne Kunststoffe übrig?

In diesem Kurs werden von den Schülern verschiedene Kunststoffe nach verschiedenen Mechanismen synthetisiert.

Neben den „Klassikern“ Nylon und PUR-Schaum gehören dazu die Herstellung von unterschiedlich stark vernetzten Makromolekülen sowie die Untersuchung der Eigenschaften dieser Produkte.

Redox- und lichtinitiierte Synthesen lernen die Schüler kennen.

Probleme des Kunststoffeinsatzes in fast allen Bereichen des täglichen Lebens werden experimentell erfahrbar gemacht.

Als Alternative wird zudem „Kunststoff“ aus Biomolekülen hergestellt.