Ökologie
Die Schüler haben die Möglichkeit zwei verschiedene terrestrische Ökosysteme näher zu untersuchen.
15.04. bis 30.09.2012, wochentags 9.00 bis13.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr
Der Boden lebt: Biotop-Untersuchung eines Waldareals
Waldexkursion (1 h) mit anschließenden Laborexperimenten (2,5 h)
7.-10. Klassen. Auch ab 11. Klasse buchbar.
4 Stunden
MaxLab
8,00 EUR pro Schüler; 11,00 EUR pro Kursschüler
15 - 30
030 9489-2928 , E-Mail: g.binder@bbb-berlin.de
Nach Vereinbarung - Termin bitte telefonisch vereinbaren
Der Lebensraum Rosskastanie und die Kastanienminiermotte
ab Klasse 9
4 Stunden
MaxLab im Max Delbrück Communications Center
Versuche:
Welchen Einfluss hat die Miniermotte auf den Lebensraum Rosskastanie
In einem vierstündigen Kurs wird Schülern der 9.-13. Klassen der Lebensraum Rosskastanie vorgestellt, wobei besonders auf den Befall der Bäume mit der Kastanienminiermotte, Cameraria ohridella, eingegangen wird. Nachdem in Gruppenarbeit grundlegende Informationen zu Herkunft, Morphologie und Physiologie dieser Organismen erarbeitet wurden, stellen die Schüler abiotischen und biotischen Einflussfaktoren zusammen und bestimmen den Befall durch die Miniermotte.
Im Freiland werden Lichtmessungen durchgeführt und nach einem Versuchsplan Minen gezählt. Anschließend stellen die Schüler im Labor Blattquerschnitte her, mikroskopieren diese und isolieren den Blattfarbstoff Chlorophyll mittels Dünnschichtchromatographie. Minen werden unter dem Stereomikroskop seziert, die Entwicklungsstadien der Motte festgehalten und Parasitierungen der Larven dokumentiert. An Hand von wissenschaftlicher Literatur recherchieren die Schüler Informationen zum Einfluss des Minenbefalls auf die Rosskastanie (Leistungskurs) und stellen Bekämpfungsmöglichkeiten der Motte zusammen. Die Schüler fertigen ein Protokoll an und jede Gruppe stellt ihre Ergebnisse in einer Präsentation vor.
Biotop-Untersuchung eines Waldareals auf dem Campus-Gelände und Laboraktivitäten
Während einer Waldexkursion sollen Schüler ab der 7. Klasse in Gruppen ein kleines Bodenareal untersuchen und möglichst viele Lebewesen, die im und auf dem Boden leben, sammeln. Die Lebewesen werden anschließend unter Stereolupen untersucht.
Mit Hilfe einer, von den Schülern angelegten „Bodenleiter“, lernen die Schüler die einzelnen Zersetzungsstufen kennen.
Kleine Bodentiere werden mit Hilfe der BERLESE-Einrichtung aus dem Boden getrieben und unter Stereomikroskopen betrachtet sowie bestimmt.
Bodenmikroorganismen (ab 10. Klasse)
Bakterien und Pilz aus dem Boden werden auf speziellen Nährmedien kultiviert. Anschließend können die Bakterien und Pilze angefärbt und unter dem Mikroskop untersucht werden.